Frachtgut ~ nachtaktiv #2

Vitrine / Gewandhausstraße / Dresden ==> Info zum Ausstellungskonzept in der Vitrine unter Route

Die in der Vitrine präsentierten künstlerischen Arbeiten zeigen im nächtlichen Modus andere Eigenschaften als tagsüber.

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Ein vertikal aufgestelltes Stadtmodell von Glashütte bildet das Zentrum der Vitrine. Es verweist auf den traditionsreichen sächsischen Standort verschiedener Uhrenmanufakturen und damit auf einen Pulsgeber des Zeitempfindens. Das im Ort angesiedelte Uhrenmuseum wurde in dem Stadtmodell als Hotspot markiert, indem sich davon ausgehend neon-rote Strahlen wie ein rotierender Uhrzeiger über das Vitrinenfenster verteilen. Das Stadtmodell wird umrahmt von einer LED-Beleuchtung, die impulsartig leuchtet.

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Die Rückseite des Stadtmodells wurde als technische Konstruktionsfläche für das Beleuchtungsequipment verwendet – ein Verweis auch auf die heutigen präzisen, technischen Abläufe in den Uhrenmanufakturen. Ein wichtiger Bestandteil der Installation ist die autarke Beleuchtungstechnik, deren Batterie von Solarpanelen gespeist wird. Über einen Lichtsensor wird ein programmierter Mikrocontroller (Arduino) gesteuert, sodass energiesparend nur bei Dunkelheit die über eine Zeitschaltuhr geregelte Beleuchtung aktiviert wird. Zum anderen konnte für die Beleuchtung ein individueller Hell-Dunkel-Rhythmus definiert werden.

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Frachtgut ~ nachtaktiv #1

Teil 1 der Ausstellungsreihe »Frachtgut ~ nachtaktiv« in der Vitrine / Gewandhausstraße / Dresden ==> Info zum Ausstellungskonzept in der Vitrine unter Route

Für ein Arrangement zur Thematik Nachtschicht wurde der Holzboden der Vitrine zum Schreibtisch deklariert und mit entsprechenden Objekten und Fundstücken (Uhrenradio, Leuchtstoffröhre, Schreibpapier, Stift, Thermosflasche, Brotdose) bestückt. Ergänzt wurden sie durch Nachtfalter aus Papier, die sich im Lichtschein sammeln. Alle Materialien wurden mit nachleuchtender Sonderfarbe überzogen und waren so ein Anziehungspunkt in der Dunkelheit.

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Frachtgut ~ global #3

Teil 3 der Ausstellungsreihe »Frachtgut ~ global« / Vitrine / Gewandhausstraße / Dresden ==> Info zum Ausstellungskonzept in der Vitrine unter Route

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Der in der Vitrine installierte Quader aus Stahlblech füllt das Volumen der Vitrine vollständig aus. Seine Proportion, Oberflächenstruktur und Farbigkeit entsprechen einem typischen Container. Dieser ist Inbegriff für das standartisierte Transportwesen auf weltweiten Routen. In der Gewandhausstraße ›abgeladen‹ bleibt den Passanten ein möglicher Inhalt verborgen. Die aktuelle Flüchtlingsthematik mit der Entstehung von Notunterkünften in provisorischen Wohncontainern lässt die Installation in einem erweiterten Kontext erscheinen.

Frachtgut ~ global #2

Teil 2 der Ausstellungsreihe »Frachtgut ~ global« / Vitrine / Gewandhausstraße / Dresden ==> Info zum Ausstellungskonzept in der Vitrine unter Route

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Thermisch geformtes Acrylglas wölbt sich in der Vitrine. Das fluoreszierende Material mit seinen leuchtenden Kanten wird im Glaskorpus der Vitrine gespiegelt. Dynamische Linien treten in einen spannungsvollen Dialog mit der Geradlinigkeit der Glasvitrine.

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Das Material Acrylglas findet weltweit Verwendung in der Architektur, der Automobilindustrie, dem Luftfahrt- und Schiffsbau, der Halbleiterindustrie und der Medizin. Seine Lichtdurchlässigkeit ist im sichtbaren Bereich mit 92% höher als die von gewöhnlichem Fensterglas.

 

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Frachtgut ~ global #1

Teil 1 der Ausstellungsreihe »Frachtgut ~ global« / Vitrine / Gewandhausstraße / Dresden ==> Info zum Ausstellungskonzept in der Vitrine unter Route

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Ein textiles Netz ist in die Schauvitrine gespannt. Es wurde aus verschieden farbigen Garnen gestrickt, die aus recycelten Alttextilien und Reststücken aus der Industrie, z.B. T-Shirt-Stoff bestehen. Durch die Verwendung großer Stricknadeln lassen sich grobmaschige, robuste Strukturen schaffen. Dieses und maschinelle Verfahren werden weltweit genutzt, um ressourcenschonend, kostengünstig und kreativ Heimtextilien für den Alltag zu produzieren.

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Frachtgut ~ publik #3

Sommer 2014

Teil 3 der Ausstellungsreihe »Frachtgut ~ publik« / Vitrine / Gewandhausstraße / Dresden

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Aus Fundstücken von den Ufern der Elbe entstand die „Treidelpfadkollektion“.
Die Objekte aus Glas, Stein, Kunststoff und Metall wurden durch Wasser, Steine und Strömung bearbeitet und verformt. So sind ihre Oberflächen trotz der unterschiedlichen Materialeigenschaften stark durch ihren Fundort geprägt.
Bei der mosaikartigen Zusammenstellung der Objekte auf dem dunklen Holzboden der Schauvitrine bleibt der maritime Charakter erhalten. Eine farbige Markierung als Etikett verbindet die Objekte mit der Präsentationsfläche.

Frachtgut ~ publik #2

Frühjahr 2014

Teil 2 der Ausstellungsreihe »Frachtgut ~ publik« / Vitrine / Gewandhausstraße / Dresden

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Die aktuelle Arbeit abstrahiert den Vitrinencorpus zum mobilen Glaskasten. Der aus dem Transportwesen bekannte Slogan VORSICHT GLAS zieht sich als 1 m hohe Typo über die Flächen. Die signalroten Letter sind seitenverkehrt angebracht und beim Blick durch die Scheiben der leeren Vitrine lesbar. Beim Umrunden der Arbeit spielen Überlagerungen und Durchsicht zusammen. Bei Sonne legen sich Teile des Schriftzugs als Schatten in die Vitrine.

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Frachtgut ~ publik #1

Winter 2013 / 2014

Teil 1 der Ausstellungsreihe »Frachtgut ~ publik« / Vitrine / Gewandhausstraße / Dresden

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Die für die Dunkelheit konzipierte Arbeit verfremdet einen Alltagsgegenstand durch dessen Platzierung im öffentlichen Raum. Das System  Jalousie verhindert oder ermöglicht Ein- und Ausblicke. Diese beiden Eigenschaften werden gleichzeitig durch die schwungvolle Konstruktion einer weißen Metalljalousie in der Vitrine präsentiert. Durch diese Formgebung entsteht aus dem planen Sichtschutz ein allansichtiges Objekt. Es umschließt kühles Licht, das als LED-Beleuchtung in den vorhandenen Lampenschirmen installiert wurde.

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Frachtgut ~ lokal #5

vom 8. bis 11.3.2013

Teil 5 der Ausstellungsreihe »Frachtgut ~ lokal« in der Vitrine / Gewandhausstraße / Dresden / vom 17.2. bis 11.3.2013

==> Info zum Ausstellungskonzept unter Route

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Die Gewandhausstraße und ihre Passanten zeigen sich nun selbst, verzerrt und getönt in der Vitrine. Für diese Effekte wurde auf die Glasfenster und auf innen montierte Wandflächen spiegelnde, kupferfarbene Transparentfolie aufgezogen. Dabei erzeugt das unterschiedliche Trägermaterial verschiedenartige Reflexionen und Motivüberschneidungen.

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Frachtgut ~ lokal #4

vom 6. bis 8.3.2013

Teil 4 der Ausstellungsreihe »Frachtgut ~ lokal«

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In Nachbarschaft zu 3 Textilgeschäften (Festmodenhaus, Stoffgeschäft, Interieur) und zum Gewandhaus, dem ehemaligen Dresdner Handelshaus für Stoffe aus aller Welt, präsentiert der Schaukasten Rollen aus farbigem Filz.

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